Behandlung von Kiefer­gelenks­beschwerden

Kiefergelenks­therapie – der gesunde Weg zum richtigen Biss

Rückenschmerzen, Tinnitus, Schwindel – und weder Orthopäde noch HNO-Arzt finden die Ursache? Was sie dabei häufig übersehen: das kleinste Hochleistungsgelenk des Körpers, das täglich 2.400 Mal mit 100 Kilogramm Kraft belastet wird.

Das Kiefergelenk verbindet Unter- und Oberkiefer, wird auch als „Dreh-Gleit-Gelenk“ bezeichnet – und ist trotz seiner geringen Größe eines der am stärksten beanspruchten Gelenke des Körpers. Kaugummi erhöht die ohnehin hohe Belastung noch weiter.

Kleine Fehlstellungen dieses Gelenks können erhebliche Beschwerden im gesamten Körper auslösen: chronische Rücken- und Nackenschmerzen, Kiefergelenkschmerzen, Tinnitus oder Schwindel. Oft wird lange symptomatisch behandelt – mit Medikamenten, die die Ursache nicht erreichen.

Erst wenn Orthopäde und HNO erfolglos bleiben, rückt das Kiefergelenk ins Blickfeld. Dabei lässt sich mit einer gezielten zahnärztlichen Diagnose und Behandlung genau dort ansetzen, wo das Problem wirklich liegt – für mehr Schmerzfreiheit, Vitalität und Lebensfreude.

Was sind Ursachen für Kiefer­gelenk­erkrankungen?

Ursachen kennenlernen und Beschwerde vorbeugen

Kiefergelenksprobleme haben selten nur eine Ursache. Und genau das macht sie so schwer zu erkennen.

Häufig liegt eine Kombination aus Verspannungen der Kaumuskulatur und anatomischen Unstimmigkeiten im Kiefergelenk zugrunde. Dazu kommen psychologische Faktoren wie Stress oder seelische Konflikte – und das daraus resultierende Zähneknirschen und Zusammenbeißen (Bruxismus).

Weitere mögliche Auslöser: Ganzkörpererkrankungen wie Osteopenie oder Autoimmunerkrankungen, genetisch bedingte Knochenerkrankungen, vorangegangene Infektionen, Verletzungen im Kieferbereich, Zahnfehlstellungen oder schlicht dauerhaftes Kaugummikauen.

primäre erkrankungen bei kiefer­gelenks­beschwerden

Ursachen erkennen und an der Basis behandeln

Schmerzmittel lindern den Schmerz – aber nicht seine Ursache. Bei Kiefergelenksbeschwerden führt nur eine ganzheitliche Diagnostik wirklich ans Ziel. Denn die Auslöser sind vielfältiger als gedacht.

Kiefergelenksbeschwerden können folgende primäre Erkrankungen zugrunde liegen: myofasziales Schmerzsyndrom (Muskelermüdung, Verspannungen, Überbeanspruchung), craniomandibuläre Dysfunktion (CMD), Arthritis, Versteifung oder übermäßige Beweglichkeit des Gelenks.

Um die eigentliche Ursache zu finden, beziehen wir im D-Tox Zahnzentrum gezielt passende Fachärzte, Heilpraktiker, Chiropraktiker, Physiotherapeuten und Osteopathen mit ein. Denn manche Ursachen liegen außerhalb des Mundraums – und brauchen entsprechend mehr als zahnärztliche Expertise.

Unser Ziel: nicht Symptome verwalten, sondern Beschwerden an der Basis beheben.

AUFMERKSAM HINSEHEN UND HINSPÜREN

Wie Ihr Biss sein sollte und wann Handlungsbedarf besteht

Der Körper gleicht vieles aus – jedoch nicht alles. Ein Fehlbiss belastet nicht nur die Kiefergelenke, sondern über ein komplexes Nervennetz auch Kopf, Rücken und Becken. Wann ist Handlungsbedarf?

Im Idealfall greifen die vorderen Zähne des Oberkiefers beim Zubeißen leicht über die des Unterkiefers. Ist das nicht der Fall, werden die Kiefergelenke ungleichmäßig belastet – mit Folgen, die weit über den Mund hinausreichen. Denn Kiefer-, Kopf- und Beckengelenke sind über Nerven miteinander verbunden. Eine Fehlbelastung an einer Stelle erzeugt Ungleichgewicht im gesamten System.

Eine Kieferluxation ist der akuteste Fall: Der Mund lässt sich nicht mehr schließen, ein zahnärztlicher Notfall, der sofortige Behandlung erfordert.

Symptome bei Kiefer­gelenks­beschwerden

D-Tox Dental - Biologisches Zahnzentrum Rosenheim

Zähneknirschen als zusätzliches Risiko für Kiefergelenks­probleme

Bruxismus bezeichnet das Knirschen mit den Zähnen. Dieses bewirkt, dass die Muskulatur im Kieferbereich unter permanenter Spannung steht und sich im weiteren Verlauf gänzlich verspannt. Die anhaltende Anspannung der Kaumuskulatur kann dazu führen, dass sich Teile der Kiefergelenke verschieben. Die Folge sind Schmerzen im Kiefergelenk. Auch dass sich der Mund nicht mehr weit öffnen lässt und Beschwerden wie Ohrenschmerzen, Schwindel oder Verspannungen im Halsbereich oder der Nackenmuskulatur, können hervorgerufen werden. Außerdem können Probleme mit der Halswirbelsäule verstärkt werden. Durch die Kiefergelenkstherapie können unter anderem das Zähneknirschen diagnostiziert und Schmerzen im Kiefergelenk reduziert oder behoben werden.

Symptome

Dürfen wir uns vorstellen?

Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir uns Zeit für Ihre Beratung, Aufklärung und individuelle Behandlung nehmen – so dass Sie sich sicher und gut aufgehoben fühlen. Wenn Sie sich vorab über das D-Tox Zahnzentrum informieren möchten, finden Sie hier unsere Praxisbroschüre als Download:

FAQs zu Kiefer­gelenks­erkrankungen

Mit dem Oberbegriff „Kiefergelenkserkrankungen“ werden unterschiedliche Fehlfunktionen des Kiefergelenks und der Kaumuskulatur bezeichnet, die vielfältige Ursachen haben können. Mit seinen überaus komplexen knöchernen, muskulären und nervlichen Strukturen ist unser Kauapparat eines der empfindlichsten Systeme in unserem Körper und darüber hinaus auch noch mit dem gesamten Körper verbunden. Auf diese Weise ist eine wechselseitige Beeinflussung von Körper und Kauapparat gegeben, was z.B. bei Haltungsfehlern zu Kiefergelenkserkrankungen führen kann und umgekehrt.

Eine Kiefergelenkerkrankung kann symptomatisch Kopfschmerzen, Empfindlichkeit der Kaumuskulatur und knackende, klickende oder klemmende Gelenke auslösen. Vereinzelt kann es auch sein, dass die Schmerzen eher in der Umgebung der Kiefergelenke als direkt in ihnen zu sitzen scheinen.

Kiefergelenkerkrankungen können auch Ursache für ständig wiederkehrender Kopfschmerzen sein, die auf die übliche Behandlung wie z.B. Kopfschmerztabletten nicht ansprechen. Weitere mögliche Symptome sind Steifigkeit oder Schmerzen im Nacken, die bis in die Schultern ausstrahlen, allgemeine Benommenheit, „verstopfte“ Ohren oder Ohrenschmerzen und auch Schlafprobleme.

Patienten mit Kiefergelenkerkrankungen haben oft Schwierigkeiten, ihren Mund weit zu öffnen. Im gesunden Zustand ohne Kiefergelenkerkrankung können bei geöffnetem Mund mühelos Zeige-, Mittel- und Ringfinger übereinander in den Zwischenraum zwischen Ober- und Unterkiefer gehalten werden. Wenn jemand Kiefergelenkerkrankungen hat, ist dieser Zwischenraum meist deutlich kleiner.

Infusionen mit Vitaminen, Aminosäuren, Spurenelementen und Enzymen helfen beim nachhaltigen Gesunden.