CMD Therapie im D-Tox Zahnzentrum Rosenheim

Craniomandibuläre Dysfunktion diagnostizieren und erfolgreich behandeln

Die unterschiedlichen Kiefergelenkserkrankungen werden unter dem Begriff craniomandibuläre Dysfunktion kurz CMD zusammengefasst. CMD hat viele Gesichter und kann sich anhand von verschiedenen Symptomen im gesamten Körper äußern. Die Betrachtung des Zusammenhangs zwischen Zähnen und Körperhaltung – auch Posturodontie genannt – stellt im D-Tox Zahnzentrum in Rosenheim bei München, ein unverzichtbares Element der einfühlsamen und ganzheitlichen Zahnmedizin dar. Als Experten auf dem Gebiet, wissen wir um die Bedeutung einer professionellen Funktionsdiagnostik, um das Krankheitsbild für eine CMD sicher zu diagnostizieren. Denn die Behandlung sollte immer die Wurzel Ihrer Beschwerden, nicht nur die Symptome, beheben – für Ihre ganzheitliche Gesundheit und ein langfristiges Wohlbefinden

Messverfahren und Tests bei Kiefer­gelenksproblemen

Präzise Messungen für eine effektive Therapie

Kiefergelenksprobleme sind selten nur ein Problem des Kiefers. Augen, Füße, Wirbelsäule – das gesamte Haltungssystem hängt zusammen. Eine präzise Diagnose muss all das berücksichtigen.

Die CMD-Therapie beginnt mit einer gründlichen Funktionsanalyse: moderne Messverfahren, digitale Röntgenaufnahmen der Kiefergelenke und manuelle Tests geben Aufschluss über Kaumuskulatur, Kiefergelenk und das gesamte Kausystem. Verhärtete Muskelgruppen reagieren bei craniomandibulärer Dysfunktion auf Druck mit einem Schmerzimpuls – ein präziser Hinweis auf die eigentliche Ursache.

Unsere Spezialisten analysieren darüber hinaus Ihre individuelle Körperhaltung – einschließlich der drei Steuerelemente der Haltung: Augen, Kausystem und Füße. Denn auch Skoliose, Beinlängendifferenzen oder andere Fehlstellungen können eine CMD begünstigen.

Das Ergebnis: eine Diagnose, die den ganzen Menschen erfasst – und eine Therapie, die individuell auf Sie zugeschnitten ist.

Symptome einer CMD-Erkrankung

CMD anhand der Symptomatik erkennen

Kieferknacken, Nackenverspannungen, Zähneknirschen – viele kennen diese Beschwerden. Wussten Sie jedoch auch, dass diese zusammenhängen?
Einen ersten Hinweis bekommen Sie in wenigen Sekunden, und zwar vor dem eigenen Spiegel.

Stellen Sie sich vor einen Spiegel und prüfen Sie folgende Punkte. Treffen einer oder mehrere auf Sie zu, empfehlen wir eine Funktionsanalyse bei uns:

  • Mundöffnung: Passen mindestens drei Finger in die Mundöffnung? Öffnet sich der Mund gerade – oder schief und asymmetrisch?
  • Beweglichkeit: Lässt sich der Mund ausreichend seitlich bewegen?
  • Zahnstellung: Treffen Ober- und Unterkieferzähne ungünstig aufeinander?
  • Knirschen: Zahnabdrücke in Zunge oder Wange, glatt polierte Kauflächen, Risse am Zahnschmelz oder schmerzempfindliche Zähne können Hinweise auf nächtliches Zähneknirschen sein.
  • Kiefergelenk: Knacken oder reiben die Kiefergelenke hörbar?
  • Muskulatur: Sind Kaumuskulatur oder Nackenmuskeln druckempfindlich oder verhärtet?

 

Eine fundierte Diagnose stellt immer ein erfahrener Zahnarzt. Aber dieser Selbsttest zeigt Ihnen, ob eine weitere Abklärung sinnvoll ist.

Schienentherapie bei Erwachsenen durch individuell angefertigte Aufbissschienen aus Kunststoff
Schienentherapie bei Erwachsenen durch individuell angefertigte Aufbissschienen aus Kunststoff

Gut Zu WISSEN – CMD Therapie & Fehlbiss behandlung

Individuelle Schienentherapie, Aufbissschienen und Bionator

Bei erwachsenen Patienten wird bei der CMD Behandlung zur Korrektur des Fehlbisses eine individuell angefertigte Aufbissschiene aus Kunststoff eingesetzt. Diese wird auf die Seitenzähne des Unterkiefers gesteckt und in der Regel nur nachts getragen. Durch die Schiene wird die Okklusion, also der Kontakt zwischen den Zähnen des Oberkiefers und des Unterkiefers optimiert und somit die Funktionsstörung eingedämmt.

Eine Anpassung der Bissschienen erfolgt im monatlichen Rhythmus. Mithilfe der speziell entwickelten Schienen wird die Fehlstellung des Unterkiefers beim Zubeißen behandelt, was außerdem zu einer Reprogrammierung des Gehirns für die Behebung der craniomandibuläre Dysfunktion führt – in Bezug auf die Wahrnehmung der Körperbewegung und Haltung. Durch die zahnärztliche CMD Behandlung stellen sich sowohl eine Schmerzlinderung und ebenso ein Rückgang der Beschwerden bei den Patienten rasch ein.

Für die Fehlbisskorrektur bei Kindern bietet sich ein herausnehmbarer und leicht modifizierter Bionator (= funktionskieferorthopädisches Gerät) an. Es handelt sich dabei um eine Art aktive „Zahnspange“, die auf beide Kiefer gleichzeitig einwirkt. Diese Art der CMD Behandlung sorgt dafür, dass sich der Mundraum Ihres Kindes parallel zum Wachstum harmonisch entwickeln kann. Auch Zahnfehlstellungen lassen sich mit einem Bionator sanft korrigieren. Die Maßnahme bietet durch die herausnehmbare Zahnspange eine kindergerechte Therapie welche zu schneller Besserung der Fehlfunktion führt.

Die Korrektur eines Fehlbisses mit Hilfe eines Bionator wirkt sich oft auch sehr entspannend auf die Augenmuskulatur aus. Die Augen ermüden auf diese Weise nicht mehr so schnell, die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit in der Schule nimmt in gleichem Maße zu. Speziell bei Kindern mit Schwierigkeiten beim Lernen zeigen sich im Verlauf einer Fehlbiss-Behandlung zur Behebung der craniomandibuläre Dysfunktion auch immer wieder enorme schulische Fortschritte.

Dürfen wir uns vorstellen?

Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir uns Zeit für Ihre Beratung, Aufklärung und individuelle Behandlung nehmen – so dass Sie sich sicher und gut aufgehoben fühlen. Wenn Sie sich vorab über das D-Tox Zahnzentrum informieren möchten, finden Sie hier unsere Praxisbroschüre als Download:

Das sagen unsere Patienten

Wie Schmerzen am ganzen Körper ohne operativen Eingriff & mit der Behandlung von CMD erfolgreich aufgelöst werden konnten

Vor ihrer Behandlung im D-Tox Zahnzentrum in Rosenheim hatte Frau Falter bereits für einen längeren Zeitraum Schmerzen am ganzen Körper, Schwindel sowie einen Tinnitus und war bei mehreren Ärzten ohne Erfolg in Behandlung..

Seit sie bei unseren Spezialisten in der biologischen Behandlung ist, konnte ihre craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) , mittels einer Aufbissschiene, und damit auch ihre Beschwerden, nach einem Jahr Behandlung zu einem großen Teil aufgelöst werden. Im weiteren Verlauf ihrer Behandlung sind die Schmerzen mittlerweile zur Gänze verschwunden!

FAQs zur CMD-Therapie

Als sogenannte craniomandibuläre Dysfunktion bezeichnet eine Funktionsstörung, die im Zusammenspiel zwischen Kiefergelenken, Kaumuskulatur und Zähnen auftreten kann. Mit der heute üblichen Kurzbezeichnung CMD wird mit C gleich „cranio“ der Schädel, mit M gleich „mandibula“ der Unterkiefer und mit D gleich „Dysfunktion“ die ursächliche Fehlfunktion abgekürzt.

Die Ursachen für Kieferverspannungen & einer daraus resultierenden CMD können vielseitig sein:

  • Fehlstellungen nach Zahnbehandlungen (z.B. überstehende Füllungen/Implantate)
  • ungünstige Kieferstellung im jugendlichen Wachstum
  • Störungen nach Stürzen auf oder Verletzungen an Kopf und Kiefer
  • Schleudertrauma nach Unfällen
  • Skoliose, Beinlängendifferenzen und andere Fehlstellungen des Bewegungsapparats

Fast Dreiviertel aller Deutschen leidet regelmäßig unter verschiedensten Kopf-, Nacken- oder Rückenschmerzen, welche oft, mal stärker mal schwächer, über Jahre andauern können, weil die zugrunde liegenden Ursachen nicht eindeutig festgestellt werden können. Leider wird oft nicht einmal in Erwägung gezogen, dass der Grund auch in einer Funktionsstörung des Kiefergelenks oder des Kauorgans begründet sein kann.

Eine erhebliche Funktionsstörung kann vielerlei Ursachen haben, die im Detail und in Ruhe analysiert werden müssen. Unter anderem können z.B. etwa auch schlechtsitzende Kronen oder Brücken, fehlerhafte und teilweise überstehende Füllungen oder unkorrigierte Zahnfehlstellungen, ein allgemeiner Fehlbiss oder Haltungsfehler, die der Körper versucht auszugleichen, für die Schmerzen verantwortlich sein.

Mögliche auftretende Symptome, die auf eine zu behandelnde Kiefergelenkserkrankung hinweisen können und einer diagnostischen Abklärung bedürfen, sind u.a.:

  • Kopf-, Nacken- oder Rückenschmerzen
  • Ohrgeräusche/Tinnitus
  • Schwindelgefühle
  • Schlafstörungen
  • Zähneknirschen (Bruxismus)
  • Einschränkungen der Beweglichkeit
  • Schluckbeschwerden

Sollten Sie diese oder weitere Symptome über einen längeren Zeitraum feststellen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf, damit unsere Spezialisten für Kiefergelenkserkrankungen ihr Kiefergelenk untersuchen und der Ursache auf den Grund gehen können. Unsere langjährig praktizierten, zahnärztliche Therapieverfahren können Ihnen bei Kiefergelenkserkrankungen und weiteren Symptomen Abhilfe verschaffen.

Die Dentosophie ist eine ganzheitliche Methode, die auch im D-Tox Zahnzentrum in Rosenheim angewendet wird. Auf höchst schonende Weise werden dabei die natürlichen Körperfunktionen, wie das Atmen, Schlucken oder Kauen verbessert. Das Ziel ist eine neue und positive Balance des Nervensystems. Ausgeglichene Muskelfunktionen beim Kauen und Schlucken, sowie die Nasenatmung, bringen dabei unseren Körper und unser Nervensystem in Balance.

Infusionen mit Vitaminen, Aminosäuren, Spurenelementen und Enzymen helfen beim nachhaltigen Gesunden.