NICO

DIE CHRONISCHE ENTZÜNDUNG DES KIEFERKNOCHENS (NICO)

NICO steht für Neuralgie induzierende hohlraumbildende Knochennekrose. Darunter versteht man eine chronische Entzündung des Kieferknochens. NICOs entstehen häufig dort, wo Zähne entfernt worden sind und Wunden nicht optimal verheilen. Sie sind auf einem herkömmlichen Röntgenbild nur schwer zu erkennen.

Den Knochen vollständig ausheilen

Im D-TOX Zahnzentrum von Dr. Prein und Kollegen in Rosenheim achten wir bei allen Zahnextraktionen, gerade auch bei Weisheitszähnen, sehr genau auf das vollständige Ausheilen des Kieferknochens – um NICOs von vornherein verhindern. Dazu setzen wir ein eigens entwickeltes Verfahren ein.  Wir nähen die Extraktionswunde nicht einfach zu, sondern stellen sicher, dass Knochen und Wunde von unten nach oben vollständig ausheilen. Für eine schnelle, vollständige Wundheilung von Gewebe und Knochen sorgt zudem der Einsatz der Choukroun A-PRF™-Methode – einer speziellen Form der Eigenbluttherapie.

Was passiert bei einer NICO in Ihrem Körper?

Eine chronische Kieferknochenentzündung und die damit verbundene Zersetzung des Kieferknochens können zu einer sich steigernden, schmerzhaften Reizung der Gesichtsnerven führen. Sie kann aber auch frei von Symptomen wie Schwellungen oder Schmerzen ablaufen. Dann bleibt sie oft über Jahre hinweg unentdeckt – zumal sie sich auch im normalen Röntgen meistens nicht darstellen lässt.

Eine unentdeckte chronische Kieferknochenentzündung wird Ihrem Organismus deutlichen Schaden zufügen. Patienten, die unter einer NICO leiden, befinden sich häufig nonstop im Dauerstress (Sympathikusmodus). Das bedeutet, ihr vegetatives Nervensystem ist kaum mehr in der Lage, auf Entspannung (Parasympathikus) umzustellen. Eine Herzratenvariabilitäts-Analyse bietet hier bei Verdacht bereits erste wertvolle Hinweise.

Folgen einer chronischen Kieferknochenentzündung (NICO)

Ähnlich wie bei wurzelbehandelten Zähnen bilden sich bei einer chronischen Kieferknochenentzündung (NICO) auch Gift- und Entzündungsbotenstoffe. Diese gelangen über die Nerven, Lymphgefäße und Blutbahnen in den ganzen Körper und können dort unterschiedlichste Symptome hervorrufen. Mögliche Beschwerden, die eventuell auf eine NICO hindeuten, sind:

  Knieschmerzen,
  Schilddrüsenprobleme,
  Allergien,
  chronische Müdigkeit,
  motorische Defizite.

Was können Sie tun, um eine NICO zu vermeiden?

Als Spezialisten für biologische Zahnmedizin sind wir darauf trainiert, eine NICO in Ihrem Mund frühzeitig zu erkennen. Es sind meist körperliche Warnzeichen, die uns erste Hinweise geben. Die präzise Diagnostik erfolgt dann mittels digitaler 3D-Volumentomografie (DVT) sowie bioenergetischer Testverfahren. Therapie bedeutet im Zusammenhang mit einer NICO häufig Operation. Dabei entfernen wir das tote Gewebe im zersetzten Kieferknochen. Die fehlende Knochensubstanz können wir mit speziellen Verfahren wiederaufbauen bzw. ersetzen. Ihrer Gesundheit zuliebe! Sie werden den Unterschied spüren.

 

Wann kann eine Kieferknochenentzündung entstehen?

Eine Kieferknochenentzündung kann nach Implantat, Zahnextraktion, Wurzelbehandlung, Zahn ziehen, Weisheitszahnentfernung, Wurzelspitzenresektion, Extraktion, WSR oder Zahn-OP entstehen.

Wie erkennt man Kieferknochenentzündung?

Eine chronische Kieferknochenentzündung kann durch eine dreidimensionale Röntgenaufnahme (DVT), mittels Ultraschall oder bioenergetischen Tests erkannt werden.

Kieferknochenentzündung was tun?

Lassen Sie sich von einem erfahrenen Therapeuten über die Chancen und Risiken einer Behandlung beraten.

Verursacht eine Kieferknochenentzündung Schmerzen?

Eine chronische Kieferknochenentzündung verläuft meist ohne Schmerzen oder andere Anzeichen. Das heißt, eine Kieferknochenentzündung verursacht in der Regel keine Symptome oder Beschwerden.

Sollten Schmerzen bei einer Kieferknochenentzündung vorkommen, so können sie sehr stark sein, bis hin zu einer Trigeminusneuralgie. Bei solch einer Kieferknochenentzündung helfen Schmerzmittel meist wenig. Auch klassische Medikamente, wie Kortison, Hausmittel, Homöopathie (Globuli) oder Antibiotika, wie z.B. Amoxicillin, sind hier wirkungslos.

Welche Antibiotika bei Kieferknochenentzündung?

Da keine akute bakterielle Infektion vorliegt, sind Antibiotika für Kieferknochenentzündung unwirksam. Das heißt, bei einer Kieferknochenentzündung hilft Antibiotikum nicht. Deswegen wird eine chronische Kieferknochenentzündung ohne Antibiotika behandelt.

Wie wird eine Kieferknochenentzündung behandelt?

Die Behandlung einer Kieferknochenentzündung erfolgt durch örtliche Betäubung und operative Säuberung des Knochens. Oft wird gefragt, wie lange man nach der Operation einer Kieferknochenentzündung Schmerzen hat oder wie lange man Antibiotika nehmen muss und wie lange man krank ist.

Bei entsprechender Vorbereitung hat man nach dem Eingriff kaum Schmerzen und keine Schwellung. Man muss keine Antibiotika nehmen.

Kieferknochenentzündung wie lange krank?

Eine Schonung für 3-4 Tage wird empfohlen, man fühlt sich jedoch nicht krank.

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